11. Kapitel — Ein aufschlussreiches Gespräch mit Nina

Buhu, die arme Vera… Sie weiß vor lauter Jason schon gar nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Und dann diese Einladung zu seiner Party… Sie stürzt sich natürlich mit Feuereifer in die Vorbereitungen.

Und dann, kurz vor der Party, ruft Nina sie an. Eigentlich checkt sie ja nur das Motto der Party nicht, aber vielleicht will sie Vera ja noch etwas ganz anderes klar machen? Dass Jason eventuell schon mit ihr fast zusammen ist, zum Beispiel?

Wie wird so wohl reagieren… :)

Viel Vergnügen beim Lesen!

Zum 11. Kapitel

 

Gedankensprung: Boah, langsam flutscht mir dieser Bild-Zeitungs-Stil aus den Fingern wie sonst nur gruselig-dramatische Metaphern, ich sollte mir bald Sorgen machen…

Sonntag Morgen — Eine weitere Kurzgeschichte

Weil es gerade so schön passt, stelle ich euch heute die letzte Kurzgeschichte vor, die noch fehlt: Sonntag Morgen. Auch diese Geschichte ist für den Kurs „Kreatives Schreiben“ entstanden, ein Text aus meiner Schulzeit also.

Mal wieder Beziehungsprobleme, aber egal. Die klassische Situation nach zwanzig Jahren Ehe: Mann und Frau am Frühstückstisch, er bemerkt sie gar nicht, sie denkt, ihre Gedanken drehen sich im Kreis, immer wieder, jeden Sonntag, aber letztendlich passiert doch nichts.

Also, nehmt euch das nicht zum Vorbild, sondern lernt daraus, die Autorin hat schließlich ein Weltverbesserungsanliegen…

Und hier geht’s zum Text: Sonntag Morgen

Die Tage, an denen man glücklich ist

Damit niemand depressiv wird, noch eine Gute-Nacht-Geschichte. Wenn ihr die lest, bevor ihr ins Bett geht, dann träumt ihr davon und seid beim Aufwachen alle glücklich. Und dann geht der Sonntag gut los, und dann kommt ja auch noch ein neues Deine Welt weit draußen-Kapitel und alle sind zufrieden. So einfach ist das!

Also, los gehts: Einer der ältesten Texte in meiner Sammlung, der ist im Sommer 2005 entstanden. Da schaut ihr, was die kleine Caro alles zustande bringt.

Er beschreibt das Glück, das man empfindet, wenn man einen schönen Abend verbracht hat, in meinem Fall haben wir alle zusammen, die gesamte Urlaubsclique am Strand übernachtet, und meine damalige, langjährige (aber dem Alter entsprechend sehr harmlose) Urlaubsliebe war auch dabei. und wir waren sehr verliebt, hach. Nun gut, also, viele schöne Träume…

Die Tage, an denen man glücklich ist

Afrikas Freiheit — Über die Sinnlosigkeit von Flucht

Und schon wieder eine Trennungsgeschichte, sorry, aber im Moment ist mir danach. Ich stelle euch eine Kurzgeschichte vor, die schon etwas älter ist. Ich habe sie geschrieben für ein Projekt im Kurs „Kreatives Schreiben“ in der Schule. Sie kam ganz gut an damals, mal schauen, wie sie euch gefällt.
Die Handlung kurz gefasst: Eine junge Frau verlässt heimlich ihren ungeliebten Ehemann und flieht mit ihrem Baby nach Afrika. Leider kommt sie dort aber (höchstwahrscheinlich, so genau erfährt man das natürlich nicht) nicht an. Und der Moral: Man kann aus seinem Schicksal nicht fliehen,  und wir alle sind zum Scheitern verurteilt. Dadadadam! Nein, natürlich nicht. Aber so ähnlich schon. Sagt zumindest das lyrische Ich, ein Teil der gespaltenen Persönlichkeit der Autorin.

So, jetz is aber wieder gut. Mal schauen, ob ich was fröhliches finde. Und morgen ist ohnehin wieder Jason-und-Vera-Tag, da wird’s wieder lustig.

Afrikas Freiheit

Sommerhitze — Kleine Studie darüber, wenn man Urlaub auf dem Land macht

Jetzt möchte auch die Caro ein weiteres Projekt vorstellen, an dem sie immer mal wieder arbeitet, vorzugsweise dann, wenn sie auf dem Land ist und die Hitze brütend über den staubigen Wegen und verbrannten Wiesen liegt.

Eine Novelle über die Beziehung eines Mädchens mit einem jungen Mann. Sie haben beide irgendwelche Gehrinknackse und Beziehungsstörungen, sind also alle beide nicht ganz sauber. Er, Leo ist zudem noch verheiratet mit einer ganz lieben Frau, die er allerdings nicht so liebt. In diese Welt, im Zustand der Schockstarre, bricht die attraktive Cleo ein. Und dann gehts ab. Und natürlich wird nicht mehr verraten… Wer weiß, wenn mich viele Menschen überzeugen, schreibe ich daran ja im Sommer mit Priorität 1 weiter. :)

Sommerhitze (Ausschnitt)

Musik? Hier schwierig. Das, was ich immer dazu höre, ist ein wenig makaber, und diejenigen, die den Film gesehen haben, zu dem die Musik gehört, werden mir wahrscheinlich den Hals umdrehen, aber ich gebe trotzdem mal eine Empfehlung ab: Remembrances — Schindler’s List (with Itzhak Perlman).

Regen, morgen — Ein Brief an Zuhause

Meine Abifahrt ging, wie tausende andere auch, nach Calella, an die spanische Küste. Und eines Morgens, ich wachte immer sehr früh auf, war ich ein wenig verwundert über meine Mitschüler. Für gewöhnlich versuchte ich auf der Abifahrt, um sieben Uhr aufzustehen, um in Ruhe frühstücken zu können und Schwimmen zu gehen, bevor massenweise betrunkene Jugendliche die Pools eroberten. Dann war nämlich der Zeitpunkt gekommen, ans Meer umzuziehen, dort gingen nicht so viele schwimmen, wahrscheinlich sind da zu viele bereits angetrunken ertrunken oder so. Oder es war ihnen auch einfach zu kalt im Meer, zu weit zum Strand oder sie schafften den Weg nicht. Egal.

An einem dieser Tage war ich nach dem Aufwachen ein wenig verstimmt, ich hatte schlecht geschlafen, weil meine Nachbarn, mir sehr wohl einschlägig aus vielen Grund– und Leistungskursen bekannt, wilde Partys gefeiert hatten. Und sich gegen die Wände geworfen hatten, oder etwas anderes, denn so hat es sich angehört. Und außerdem standen sie irgendwann um sechs auf dem Balkon und brüllten in die Nacht: „Elite, wir sind die Elite“ und sowas. Man sollte anfügen, dass das genau die Kandidaten waren, die vorher fast nicht zum Abitur zugelassen worden sind, da sie zu viele Hürden gerissen hatten, oder das Abitur nur mit Hängen und Würgen bestanden haben. Aber Elite, na gut. Ich werde mal in zwanzig Jahren nachschauen, ob sie tatsächlich zur Elite geworden sind, denn bisher waren sie alleine aufgrund ihrer geistigen Kapazität nicht besonders Ernst zu nehmen. Aber nach dem jahrelangen Konsum von Grünzeug braucht man sich darüber ja auch nicht wundern, ne?

Ich habe dann, um mich zu beruhigen, und weil mir gerade danach war, einen Text geschrieben, an jemanden. Tut nichts zur Sache. Jedenfalls für euch zur Abwechslung mal was anderes außer Jason-und-Vera-Chaos und Gedichte-Gefühlschaos.

Mit dem Dunst ist übrigens richtiger Dunst gemeint, also sowas wie Nebel, und nicht (!) Rauchwolken, gell? Und der ganze zusammengekarrte Dreck ist rein geistiger Natur, alles klar? Dann viel Spaß beim Lesen…

Hab ich noch Musik für euch? Klar, zur besseren Untermalung hab ich natürlich Musik für euch: Morning Breaks — Craig Armstrong aus Romeo & Juliet. Eine schönere Aufnahme davon ohne Juliets Sätze am Schluss habe ich leider nicht gefunden. Wer mag, kann sich ja auch den Originalscore anhören: Morning Breaks Romeo & Juliet Soundtrack

Und nun hier der Text: Regen, Morgen

Sushi Essen, interessante Gespräche und Verwirrung — 10. Kapitel

Es scheint, dass Veras Sinn ebenso zerstückt ist, wie der Margaretes. Jason holt sie ab, lädt sie zum Sushi-Essen ein, und die beiden verbringen einen schönen, entspannten Abend. Aber dann sagt Jason, dass er sie mag, verhält sich äußerst seltsam und sie ist verwirrt.
So verwirrt, dass sie langsam weder ihren Gefühlen, noch ihrem Verstand mehr trauen kann…

Zum 10. Kapitel

Margarete am Brunnen — Ein Gedicht für Verwirrte

Mein zweites Urlaubsmitbringsel an meine Leser ist leider nicht ganz so fröhlich geraten, aber ich war in meiner Laune und der Welt ein wenig verstimmt. Wobei das noch untertrieben sein dürfte. Das Gedicht heißt Margarete am Brunnen, dem einen oder anderen wird schon im Titel die Anspielung auf Margarete bzw. Gretchen in Faust auffallen. Sie singt, nachdem sie Faust zum ersten Mal, auf der Straße, gesehen hat, am Spinnrad ein Lied. Das Spinnrad läuft vor sich hin, es dreht sich immer weiter, erkennbar hier ein Schicksalsmotiv (durch das Rad der Fortuna, das sich fortwährend dreht), wie ich finde. So, genug literaturisiert.

Ein paar Zeilen aus diesem Lied fielen mir plötzlich ein und haben mich sehr beschäftigt, deswegen habe ich mich hingesetzt und ein wenig mit den Worten gespielt und fantasiert, und heraus kam dieses Gedicht. Es kommen noch ein paar mehr Motive aus Faust und aus verschiedenen Märchen vor. Es ist ein wenig komplexer, eventuell kann ja der eine oder andere etwas damit anfangen, ich würde mich freuen. Ansonsten ist das Gedicht vor allem für schlecht gelaunte, emotional etwas verwirrte Zeitgenossen geeignet, die noch schlechtere Laune haben wollen, aber nach der Lektüre dieses Gedichtes kann man sich ja nochmal Wolken Leben anschauen und dann geht es wieder besser.

Margarete am Brunnen

Zur Untermalung habe ich noch etwas auf meiner Festplatte gefunden, eine Aufnahme (selbst aufgenommen, nicht geklaut) vom dritten Satz der Sturmsonate von Beethoven, die auf einem Vorspiel gemacht wurde: Ludwig van Beethoven — Op. 31, Nr. 2 — Sturmsonate 3.Satz Passt ganz gut, finde ich.

Den Kopf in den Wolken

Hallo meine Lieben,

ich bin wieder aufgetaucht, aus der saisonalen und emotionalen Versenkung. Ich war im Urlaub, und bin es eigentlich immer noch, aber jetzt habe ich Internet und kann also wieder alle möglichen Gedanken in die Welt hinaus schicken. Mein Kopf hing in den letzten Tagen und Wochen abwechselnd zwischen den Wolken oben und dem Dunst und Nebel unten, über der Welt. Nun ja, mal sehen, wenn die letzten Nebelfetzen sich verziehen. So viele Metaphern, da wird einem ja ganz schwindlig…

Ich habe euch aus meinem kleinen Urlaub im Grünen zwei brandneue Gedichte mitgebracht. Das eine werde ich euch hier gleich vorstellen, das andere bekommt einen Artikel für sich alleine, weil es sehr speziell ist und ich dazu ein paar Dinge sagen muss.

Die Wolkenmetapher habe ich oben nicht ganz ohne Grund gewählt. Eines der neuen Gedichte heißt Wolken Leben, es entstand, während ich auf ein paar Kissen im Freien lag und in den Himmel gestarrt habe. Und gleichzeitig Musik gehört habe, und zwar von Nova International — The Summer We Had (hier in einem Clip aus dem fantastischen Film Sommersturm). Zuerst hieß das Gedicht „Die Natur der Wolken“, aber dann habe ich beschlossen, es umzutaufen. So gefällt es mir besser und drückt präziser aus, was gemeint ist. Ein gewisses Ausgeliefert-Sein, eine Art von Determiniertheit schwingt mit, aber vielleicht ist sie ja doch positiv zu bewerten, wer weiß. Immerhin hat es mich in eine etwas friedlichere Stimmung versetzt.

Alles Liebe

 

Eure Caro

 

Wolken Leben

Ich verbringe viel Zeit damit
in den Himmel zu starren
die Wolken zu beobachten
wie sie sich bilden
und wieder auflösen
wie sie vorbeiziehen
und sich verfärben.
Ganz ohne mein Zutun.
Oder das von irgendjemandem.
Der ganze Himmel voller Wolken
die ganze Welt voller Himmel.
Manchmal strahlt die Sonne
dann wieder leuchtet der Mond,
der Himmel geht auf
und wieder unter
der Lauf der Dinge.
Ohne mein Zutun,
Oder das von irgenjemandem.
Ich liege auf dem Rücken,
über mir der blaue Himmel.
So hoch, so tief
eigentlich so weit weg
doch eigentlich überall um mich herum
denn er kann ja nicht herunterfallen
er ist schon da
und berührt die Welt
und deckt die Erde zu.

Manchmal entdecke ich schöne Kontraste
zum Beispiel der Himmel
hinter einem schneeweiß blühenden Kirschbaum im Frühling
hinter hellgelben Forsytien
hinter dem ersten Grün der kahlen Fliederbüsche.
Im Sommer ist die Wiese irgendwann dunkelgrün
der Himmel aber
er bleibt immer hellblau
ganz ohne mein Zutun.

Hellblau und weit, seufze ich dann.

Caroline Schleibinger, 20. April 2011, 18.11 Uhr in Soyen

Gedankensprung

Ahhh, es wird eindeutig Zeit für eine blutige Metzel-Massenmord-Kurzgeschichte, das ganze Geschnulze ist ja kaum auszuhalten.

Warum ich mein Tagebuch mit dieser Erkenntnis zumülle? Ich muss es in die Welt hinausschreien. Und Twittern geht nicht, weil dann Facebook auch gleich alles weiß.

Scheiß Technik, echt.

 

Merkt ihr was? Frencis Wortschatz hat einen schlechten Einfluss auf mich.

Seite 6 von 9« Erste...45678...Letzte »