Warum wir uns nicht verstehen

Liebe Caroten,

ich habe mal wieder über mein Lieblingsthema, die Kommunikationsprobleme der Menschen, phantasiert, und herausgekommen ist ein kleines Gedichtchen mit dem putzigen Titel:

 

Zwischen den Zeilen und auf ihnen darauf

 

In unseren Gesprächen
reden wir
über Gott und die Welt
über alles, was uns bewegt
wir erzählen uns alles.
Fast.
Wir erklären alles.
Wir spekulieren,
philosophieren,
verlieren uns in Welten
die nicht die unseren sind.

Und von jedem Satz
und jedem Gedanken
den ich damals
ganz allgemein
sprach
war doch ein jedes Wort
nur
für dich.

9. Juni 2011, 0 Uhr 25

 

Und, wie gefällt es euch? Drückt es aus, wie man sich fühlt, wenn man mit jemandem spricht und es nicht wagt, die Karten auf den Tisch zu knallen?

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